unsere Dornachreise
vom 23.1o - 29.1o.2o11
Zu dem Zeitpunkt, an dem wir in Dornach aus dem Bus stiegen spürten wir schon eine besondere Atmosphäre, der sich auch im Laufe der Woche keiner widersetzen konnte und wollte!
Am ersten Tag näherten wir uns dem Goetheanum erst einmal vorsichtig und mit Bedacht, indem wir mit Zeichenmaterial und Hocker bewaffnet den Hügel hinaufstiegen. Nach einem ersten kleinen Rundgang zeigte sich das Goetheanum von seiner Rückseite. Unspektakulär aber geheimnisvoll.
Nachdem wir skizzenhaft die Formen, Flächen und Linien zu Papier brachten, durften wir schließlich am zweiten Tag endlich in das Herz des organischen Wesen aus Beton eintreten. Nämlich am frühen Morgen in den Saal, um den Glasfenstern beim Erwachen bei zu wohnen, was wir von dort an jeden Tag genießen konnten.
Still begann der dritte Tag, denn für mich fühlte es sich, nach dem die erste Skepsis überwunden war, so an, als würde ich angekommen sein.
Wir durchwanderten innerhalb dieser lehrreichen Woche sämtliche Sektionen, die mir ein breites Spektrum an Gedankenanstößen gaben. Von der Landwirtschaft zur Medizin, bis hin zu den Pädagogen, sowie Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften und schlussendlich zur allgemeinen Anthroposophischen Sektion. Zwischendurch schwangen wir immer wieder die Kreide und versuchten unter anderem, den Menschheitsrepräsentanten aufs Blatt zu bannen. Unsere Woche endete im Atelier und Sterbezimmer Rudolf Steiners, in dem uns bewusst wurde, dass die Woche ihren Abschluss gefunden hatte, zugleich aber Mut machte, mit unserem neuen Wissen weiter zu ziehen.
Ich ging mit dem Gefühl, etwas mehr verstanden zu haben und dass Idealismus machbar ist, von dieser behüteten Insel des festen Wunsches das Leben zu verschönern.
Malika - 1. Trimester




















