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Geboren 1961. Studium der Biologie und Chemie, Promotion in bakterieller Genetik, langjährige Grundlagen- und angewandte gentechnische Forschung.

Seit 2003 Waldorflehrer und Dozent für Waldorfpädagogik, Anthroposophie und anthroposophische Meditation, u.a. Freie Hochschule Stuttgart.

Veröffentlichungen zu den Themen molekulare Biologie und Anthroposophie, Grundlagen der Anthroposophie, Meditation und zur Waldorfpädagogik.

Gentechnik und Lebensforschung

Genetik, epigenetische Prozesse, Klonen, Stammzellforschung, Gentechnik in Diagnostik und Anwendung

Morgenkurs

Was sind Gene und welche Rolle spielen sie für das Lebendige? Wie können Gene und andere molekulare Bestandteile der Zelle im Zusammenhang mit dem Leben des ganzen Organismus verstanden werden?

Welche Möglichkeiten bietet die Gentechnik, wie ist sie zu bewerten? Welche Erkenntnishaltung liegt gentechnischen Anwendungen zu Grunde?

Eine Erkenntnishaltung, die das Leben verstehen möchte, muss sich insbesondere mit dem Wesen der Zeit auseinandersetzen. Ein Brückenschlag zwischen Naturwissenschaft und Anthroposophie wird angestrebt.

Literatur zum Kurs

Hueck, Christoph: Evolution im Doppelstrom der Zeit. Die Erweiterung der naturwissenschaftlichen Entwicklungslehre durch die Selbstanschauung des Erkennens. Verlag am Goetheanum. Dornach 2012.
Hueck, Christoph: Über das verborgene Wesen der molekularen Biologie. In: Der Merkurstab, Heft 7/8, Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland e.V. (Hg.). Berlin 2008.
Wirz, J.; Lammerts van Bueren, E.: The future of DNA. Kluwer Academic Publishers. Norwell (USA) 1997.
Robinson, Tara Rodden: Genetik für Dummies. Von Mendel bis Dolly. Alles über die Vererbungslehre. Wiley-VCH Verlag. Weinheim 2006.
Wrba, Fritz; Dolznig, Helmut; Mannhalter, Christian: Genetik verstehen: Grundlagen der molekularen Biologie. Utb Verlag, Stuttgart 2007.
Steiner, Rudolf: Die Welt der Sinne und die Welt des Geistes. GA 134, 1. und 2. Vortrag. Rudolf Steiner Verlag. Dornach (CH) 1990.

Evolution von Mensch und Tier

„Die Tiere stammen vom Menschen ab“ (Rudolf Steiner) – eine dritte Sichtweise der Evolution zwischen Darwinismus und Kreationismus

Morgenkurs

War in der biologischen Evolution alles Zufall und äußere Nützlichkeit, wie es der Darwinismus behauptet? Hat ein Gott die Tiere und den Menschen geschaffen?

Oder gibt es eine dritte Sichtweise der Evolution, die die naturwissenschaftlichen Tatsachen voll anerkennt, aber in allem ein geistiges Prinzip sieht, das auf den Menschen als den geistigen Ursprung und das physische Ziel der Evolution hinweist?

m Kurs behandeln wir die wichtigsten Entwicklungsschritte der Evolution und betrachten sie nach Goethes phänomenologischer Methode. Einem solchen Blick erschließt sich ein sinnvoll geordnetes Gesamtgeschehen, das dem inneren Prinzip der Menschwerdung folgt. Ein Ausflug in den Stuttgarter Wilhelma-Zoo rundet den Kurs ab.

Literatur zum Kurs

Bosse, Dankmar: Die gemeinsame Evolution von Mensch und Erde. Verlag Freies Geistesleben.Stuttgart 2002.
Kranich, Ernst-Michael: Von der Gewissheit zur Wissenschaft der Evolution: Die Bedeutung von Goethes Erkenntnismethode für die Evolutionstheorie. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 1989.

Hueck, Christoph: Evolution im Doppelstrom der Zeit. Die Erweiterung der naturwissenschaftlichen Entwicklungslehre durch die Selbstanschauung des Erkennens. Verlag am Goetheanum. Dornach 2012.
Schad, Wolfgang: Säugetiere und Mensch. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 2012.

Steiner, Rudolf: Der Ursprung des Menschen im Lichte der Geisteswissenschaft. (4.1.1912) und Der Ursprung der Tierwelt im Lichte der Geisteswissenschaft (18.1.1912). In: Menschengeschichte im Lichte der Geistesforschung. GA 61. Rudolf Steiner Verlag. Dornach (CH) 1983.
Verhulst, Jos: Der Erstgeborene. Mensch und höhere Tiere in der Evolution. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 1999.

Goetheanismus und Naturwissenschaft

Phänomenologische Naturbetrachtung, ein Weg zum Verständnis der Natur

Morgenkurs

Goetheanismus ist eine von Goethe eingeführte Methode systematischer Naturbetrachtung. Er kann als ein Weg zum Lesen im Buch der Natur verstanden werden.

Wie die Naturwissenschaft geht der Goetheanismus von der genauen Beobachtung der Phänomene aus und führt dann über vergleichende Betrachtungen bis zu der Entdeckung, dass die Welt in ihre einzelnen Erscheinungen sinnvoll geordnet ist.

Außer den Naturerscheinungen berücksichtigt die goetheanistische Methode auch die inneren Erfahrungen, die der Betrachter während seiner Beschäftigung mit der Natur erlebt. Wir üben eine goetheanistische Betrachtungsweise anhand von Formen aus dem Pflanzen- und Tierreich.

Literatur zum Kurs

Schad, Wolfgang (Hrsg.): Goetheanistische Naturwissenschaft, Bd.2, Botanik. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 1882.
Steiner, Rudolf: Einleitungen zu Goethes naturwissenschaftlichen Schriften. GA 1. Rudolf Steiner Verlag. Dornach (CH) 1987.

Weiterführendes

www.anthroposophie-als-geisteswissenschaft.de  Eigene Internetseite mit Veröffentlichungen 
Gentechnik  bei Wikipedia