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Johannes Nilo, geb. 1973, Studium der Malerei, Philosophie und Sprache in Stockholm, Moskau und Heidelberg.

Forschungsprojekt zum Rudolf Steiners Seelenbegriff am Friedrich von Hardenberg Institut für Kulturwissenschaften, Heidelberg.

Seit 2011 Leiter der Dokumentation Goetheanum (Bibliothek, Archiv, Kunstsammlung).

Denken und Wahrnehmen

Morgenkurs

Woher kommt die Welt? – „Gibt es“ die Welt überhaupt? Und wenn ja, was ist dann „es“? Ausgehend vom philosophischen Staunen, der Verwunderung und Weltverrätselung wollen wir uns kritisch-zweifelnd einigen Texten des fruehen Steiners zuwenden und diese im gemeinsamen Gespräch bewegen.

Wir wollen versuchen, einige der Grundbegriffe, die wir in unserem alltäglichen Bewusstsein unbewusst ständig voraussetzen, zu hinterfragen und in Bewegung zu bringen um so neue Frage-Horizonte zu öffnen.

Gleichzeitig ist es Ziel des Kurses, die Sinne zu schulen und ihnen vertrauen zu lernen, unsere Aufmerksamkeit gezielt zu führen und so einen festen Ausgangspunkt in der Wirklichkeit zu gewinnen, von dem aus wir unser Leben selbst gestalten können.

Weiterführendes

Literatur zum Kurs

Descartes, René: Meditationen über die erste Philosophie. 1641.
Hume, David: An Enquiry Concerning Human Understanding. London 1748.
Kant, Immanuel: Kritik der reinen Vernunft. Riga 1781-1787.
Steiner, Rudolf: Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung. Berlin 1886.

Eigene Literatur

Nilo, Johannes: Nicht-Mehr – Noch-Nicht. In: Die Drei, 7/8, 2013.
Nilo, Johannes: Das Bild des Bewusstseins. Johann Gottlieb Fichtes Bestimmung des Menschen. In: A Tempo, 7, 2014.
Nilo, Johannes: Das Ja vor der Sprache. In: Die Drei, 7/8, 2015.