Loading...

Menschen

Home / Menschen

Seminar-Team

Musiker, Seminarleiter

Geboren 1963 in Völklingen, Saarland. Studium der Musik an der Hochschule für Musik in Saarbrücken von 1980-84.  Erweiterte musikalische Studien bei Peter Michael Rhiem an der Freien Hochschule für Waldorfpädagogik in Stuttgart 1987/88. 1988/89 vertiefendes Grundstudium der Anthroposphie am anthroposophischen Studienseminar bei Frank Teichmann, ebenfalls in Stuttgart. Anschließend Unterrichtstätigkeit in den den Fächern Musik und Einführung in die Anthroposophie am Studienseminiar, am Eurythmeum Stuttgart, der Eugen Kolisko Akademie und am Freien Jugendseminar. Seit 1990 zahlreiche Konzerte, Kurse, Vorträge und Reisen im In- und Ausland. Seit 1998 Leiter des Kammerchores Cantiqua Nova. Seit 1999 Beratungstätigkeit im Bereich persönlicher Entwicklungsfragen in verschiedenen Unternehmen. Seit 2002 Leitung des Freien Jugendseminars.

Hier wird in intensiver Gesprächsarbeit anhand des Grundwerks von Rudolf Steiner „Theosophie“ das Wesen des Menschen in seinen Grundzügen erarbeitet. Inwiefern hat der Mensch Leib, Seele Und Geist? Wie hängen sie zusammen? Was ist das menschliche Ich? Welche Konsequenzen hat ein spirituelles Menschen- und Weltbild? Was ist Schicksal und wie gehe ich damit um? Dies sind nur einige Fragen, die in ruhiger Atmosphäre erörtert und hinterfragt werden. Viele praktische Anschauungs- und Denkübungen helfen den Text zum eigenen Erlebnis zu machen.

Diese Arbeitsgruppe bildet sich nur aus dem individuellen Bedürfnis verschiedener Seminaristen. Hier geht es um die zentralen menschlichen Wurzelfragen – ob es eine sichere Erkenntnis für den Menschen überhaupt gibt und ob wir frei denken und handeln können. Ist Denken völlig abstrakt oder vielleicht sogar eine Kunst?

Singen ist die soziale Übung. Kann ich meine eigene Stimme in der rechten Art in den Zusammenklang mit den anderen bringen? Wir stimmen uns ein mit vielen „verrückten“ Übungen und erarbeiten uns mit rhythmischen und anderen Improvisations-Übungen kleine Chorwerke aus den verschiedenen Teilnehmerländern.

Musica Mondana – Musica Humana – Musika Instrumentalis – In diesem Morgenkurs untersuchen wir mit Experimenten, Übungen und musikalischen Beispielen den tieferen Zusammenhang der Drei „M´s“: Mathematik, Musik und Materie im Hinblick auf die menschliche Gestalt, seine seelische Struktur und die Arten der Musik, wie wir sie auf die ganze Welt verteilt finden können. Der Mensch stammt aus der Musik und wird durch Musik zum ganzen Menschen.

Literatur
Steiner, Rudolf: Theosophie. Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung. GA9, Rudolf Steiner Verlag. Dornach, Schweiz.
Husemann, Armin: Der musikalische Bau des Menschen. Entwurf einer plastisch-musikalischen Menschenkunde. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 2003.
Plato: Timaeus und Kritias. Übers. von F. W. Wagner. Verlag Nabu Press. 2010.
Teichmann, Frank: Die Kultur der Verstandesseele. Griechenland. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 2008.
Teichmann, Frank: Die Kultur der Empfindungsseele. Ägypten. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 2008.
Steiner, Rudolf: Die Philosophie der Freiheit. Grundzüge einer modernen Weltanschauung. Seelische Beobachtungsresultate nach naturwissenschaftlicher Methode. GA 4, Rudolf Steiner Verlag. Dornach, Schweiz.
Teichmann, Frank: Auferstehung im Denken. Der Christenimpuls in der „Philosophie der Freiheit“ und in der Bewusstseinsgeschichte.Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 1996.
Steiner, Rudolf: Die Geheimwissenschaft im Umriss. GA 13, Rudolf Steiner Verlag. Dornach, Schweiz.
Riehm, Peter-Michael: Hör ich von fern Musik: Liederbuch für die Waldorfschule. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 2004.
Ruland, Reiner: Ein Weg zur Erweiterung des Tonerlebens. Musikalische Tonkunde am Monochord. Pforte Verlag. Dornach, Schweiz 1988.
Pfrogner, Hermann: Lebendige Tonwelt. Zum Phänomen Musik. Langen-Mueller Verlag. München 1991.
Warm, Hartmut: Die Signatur der Sphären. Von der Ordnung im Sonnensystem. Keplerstern Verlag. Hamburg 2004.

 
Links
Cantiqua Nova  Kammerchor unter der Leitung von Marco Bindelli, Vaihingen Enz
Alfred Schnittke Akademie International  Studium mit Schwerpunkt zeitgenössischer Musik, Hamburg
Freie Musikschule Engelberg  Winterbach Engelberg
Balance – Forum für Musik  Stuttgart
Jean Kleeb – Komponist, Pianist, Chorleiter und Stimmbildner
Jugendsektion  am Goetheanum, Dornach Schweiz
Manfred Bleffert  Arbeitsstätte für Klangforschung und Neue Musik, Heiligenberg
Arthur Bay Geigenbaumeister Heiligenberg 
Berufsbegleitendes Anthroposophisches Studienseminar  in Stuttgart
Eugen Kolisko Akademie  Ausbildung für Ärzte in Anthroposophischer Medizin
Helixor  Spezialist für Misteltherapie
Melifera  Vereinigung für wesensgemäße Bienenhaltung, Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle

Schauspielerin, Theaterpädagogin, Sprachgestalterin  /  Sie wird in ihrem Fach unterstützt durch Saskia Hoppe.

Dieser Kurs steht ganz unter dem Motto: „Ich spiele, also bin ich. Ich spiele mit meinem Körper und meiner Sprache, in denen alles von mir ist, sogar mehr als ich weiss. Ich spiele mit mir, was ich bin und was ich sein könnte.“ Felix Realstab: Manifest der Schauspiel-Akademie Zürich (Auszug)

Ausbildungsstellen
Fachhochschule Osnabrück  Theaterpädagogik in Osnarbrück
TheaterAkademieStuttgart  Theaterpädagogik,Schauspiel, Sprachgestaltung in Stuttgart
Akademie für Darstellende Kunst  Theaterpädagogik, Schauspiel, Regie,
Theaterwerkstatt  Theaterpädagogik, Heidelberg
Alanus Hochschule  Schauspiel und Sprechkunst, Alfter bei Bonn
Fachhochschule Ottersberg  Theater im Sozialen, Theaterpädagogik, Ottersberg
Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart  Sprechkunst und Kommunikationspädagogik, Schauspiel, Stuttgart
 
Verbände
Bundesverband für Theaterpädagogik  Infos rund um Theaterpädagogik
Bundesarbeitsgemeinschaft Zirkuspädagogik  Infos zu Zirkuspädagogik
Berufsverband Sprachgestaltung Schauspiel  Infoseite
 
Wikipedia
Theaterpädagogik bei Wikipedia 

Eurythmistin, Heilpraktikerin  /  Sie wird zur Zeit vertreten durch Ella Karlinski.

Geboren in Turin, Italien. Gymnasium und Studium an der Kunstakademie in Turin, anschließend Orientierung am Freien Jugendseminar. 2009 Abschluß Bachelorstudium für Tanz/Eurythmie an der Euritmie Academie Den Haag, NL. Anschließend freiberuflich als Eurythmistin in den Niederlanden und in Belgien tätig, mit Kursen und Projekten für Kinder und Erwachsene in Zusammenarbeit mit Schulen, Gemeinschaftszentren und heilpädagogischen Einrichtungen. Berufsbegleitend Sozialpädagogische Schulung und tätig als Mentorin und Sozialberaterin. Von 2012 bis 2016 Ausbildung zu Heilpraktikerin und psychosomatischen Bewegungstherapeutin am V.M.I. Center und College Sutherland in Amsterdam. Gleichzeitig künstlerische Tätigkeit mit verschiedenen Eurythmie-Ensembles im In- und Ausland. Kontinuierliche nebenberufliche Weiterbildung im Fach Eurythmie und Vertiefung in Tanz- und Gesangimprovisation. Seit 2016 Eurythmiedozentin am Freien Jugendseminar Stuttgart.

Hauptziel des Kurses ist sich durch Bewegung selbst zu erfahren und auszudrücken. Mit Hilfe von Musik, Sprache geht es darum Geistiges durch äußere und innere Bewegung zu erfahren. Eurythmie (griech.: „eu“ = schön, also: schöner Rhythmus) machen bedeutet mit dem ganzen Körper sprechen oder singen und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn bei dieser Bewegungskunst bildet der ganze Körper die Bewegungen, die normalerweise der Mund und der Kehlkopf beim Sprechen und Singen hervorbringt. Durch die Eurythmie kann man also sichtbar singen und sprechen. Die Seminaristen üben im Laufe der drei Trimester die Qualitäten der Laute , Worte Sätze von Gedichten oder Prosatexten vertieft wahrzunehmen, sowie den eigenen Körper neu zu entdecken und ihn als „Sprachorgan“ zu bewegen (Spracheurythmie). Das Gleiche wird geübt bezüglich alles Musikalischen. Melodien und Harmonien, Rhythmus und Struktur von Musikstücken dienen hier als Grundlage (Toneurythmie). Dies alles wird durch phantasievolle Choreographien sichtbar gemacht. So besteht durch den Eurythmie-Kurs die Möglichkeit, sich selbst intensiv weiterzuentwickeln, körperlich, seelisch und geistig flexibel zu werden und sich gleichzeitig im Üben der gemeinsamen Raumesformen im sozialen Miteinander weiterzubilden. Der Kurs hat eine willensttärkende Wirkung. Anhand von Gedichten, Prosatexten, sowie von Musikstücken wird das eurythmische Können von Trimester zu Trimester vertieft und erweitert, zumeist in der gemeinsamen Auswahl der Themen. Die von den Seminaristen ausgewählten Stücke werden einzeln oder in kleinen Gruppen erarbeitet.

Literatur
Sigloch, Magdalene: Eurythmie. Eine Einführung.Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 1997.
Jenaro, Eduardo: Die eurythmische Kunst und das Sichtbarwerden der Anthroposophie. Verlag am Goetheanum. Dornach (CH) 1995.
Veit, Wolfgang: Eurythmie, Else Klink. Ihr Wirken in einer neuen Bühnenkunst. Urachhaus Verlag. Stuttgart 1985.
 
Ausbildungen
Eurythmeum  Stuttgart
Eurythmiestudium an der Alanushochschule  Alfter
4D – Raum für eurythmische Ausbildung und Kunst  Hamburg
Eurytmieausbildung  Nürnberg
Schule für Eurythmische Art und Kunst  Berlin
Euritmie-Academie  Den Haag, Niederlande
Eurythmie West Midlands  England
Kairos Eurythmy Training Programme  Plumstead, Süd Afrika
 
Links
Berufsverband der Eurythmisten in Deutschland  Infos über Eurythmie und internationale Ausbildungsstätten 
Eurythmie  bei Wikipedia

Bothmer-Gymnast

Hauptschule und Ausbildung zum Technischen Zeichner. Zwei Jahre Sanitätsdienst bei der Bundeswehr, anschließend Kriegsdienstverweigerung. In der Folge verschiedenste Tätigkeiten zum Broterwerb, nebenbei intensives Laienschauspiel und autodidaktisches Erlernen des Schreinerhandwerkes. Ausbildung an der Graf-Bothmer-Schule in Bothmer Gynmastik, Spacial Dynamics und Fechten. Seit den 90er Jahren freiberuflich tätig mit eigenem Gewerbe, an der Volkshochschule Stuttgart, verschiedenen Waldorfeinrichtungen, Jugendhäusern, Aventerra, thea, aka, Puck, Forum 3 etc. Mit Bewegungs-Fechtkursen, Kinderzirkus, Holzwerk-Kursen für Kinder und Erwachsene, Gewaltprävention etc. Seit Mai 2009 Bothmer-Gymnastik am Freien Jugendseminar.

In diesen Kurs verfolgen wir die Absicht, die Bewegungen des Menschen in Bezug zu seiner räumlicher Wirklichkeit anzuschauen, wahrzunehmen und zu erüben. Die Übungen der Bothmer-Gymnastik ermöglichen neben allem individuellen Körper Bewusstsein und Ausdruckstil die Wahrnehmung von räumlich – zeitlich – und dynamischen Gesetzmäßigkeiten, die im ganzen Menschen beständig präsent sind. Diesen Gesetzmäßigkeiten sich anzuvertrauen und sie zu üben, befähigt den Menschen zur freien, willentlichen Entschlußkraft seiner selbst.

Literatur
von Bothmer, Alheidis: Die Bothmer-Gymnastik. Pädagogische und therapeutische Anwendungsmöglichkeiten. Schattauer Verlang, Stuttgart 2004.
von Bothmer, Fritz Graf: Gymnastische Erziehung. 3. Auflage. Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1989.
 
Links
Bothmer-Gymnastik  bei Wikipedia
Internationaler Berufsverband für Bothmer-Gymnastik  Infos und Ausbildungsstätten

Eurythmistin, Pädagogin

Nach einer klassischen Waldorfschulzeit in Esslingen verbrachte ich ein Jahr (FÖJ) auf der schwäbischen Alb in einer Hofgemeinschaft und tat dort alles, von der Arbeit mit Pferden auf dem Feld, über Holzofenbrote backen bis zum Kinder Hüten. Anschließend besuchte ich das Freie Jugendseminar. Das Jugendseminar war mir eine unheimliche Bereicherung in vielerlei Hinsicht. Zudem lernte ich die Eurythmie besser und anders kennen. Das veranlasste mich anschließend diese Kunst am Eurythmeum in Stuttgart vier Jahre lang zu studieren. Direkt im Anschluss absolvierte ich die Beriebseurythmieausbildung bei Annemarie Ehrlich in den Haag und in Sekem. Fast zwei Jahre danach bin ich nun in der Waldorfschule in Sillenbuch in drei Klassen als Eurythmielehrerin tätig, betreue fünf Kindergartengruppen in Sonnenberg eurythmisch und leite außerdem die Hauswirtschaft im Freien Jugendseminar.

Kein Bettzeug? Kein Schlüssel? Kein Zimmer? Dann Ina fragen!

Bürokauffrau

Geboren 1950 in Ludwigsburg, gelernte Reiseverkehrskauffrau, verheiratet, drei Kinder.

Zuständig für die Organisation und studentische Angelegenheiten am im Jugendseminar. Ansprechpartner u.a. für Fragen zur Anmeldung und Visum.

Haus- und IT-Spezialist

Geboren 1983. Schulbesuch an der Waldorfschule Frankfurt a.M. Schulwechsel und Fachabitur, Fachrichtung Elektrotechnik. Nach dem Zivildienst am Haus Morgenstern, Stuttgart, ein einjähriges Studium am Jugendseminar. Es folgen eine Tischlerlehre und ein Studium an der Freien Hochschule für Waldorfpädagogik Stuttgart. Zur Zeit freiberufliche Tätigkeit, u.a. am Jugendseminar und dem Rudolf Steiner Haus Stuttgart.

Ausbau und Instandhaltung des Hauses, insbesondere Betreuung der Haustechnik und IT-Verwaltung. Mitorganisation der Haus- und Gartenarbeiten.

Das Seminar-Gebäude braucht Hygiene. Zusätzlich zur Haus- und Gartenreinigung findet daher einmal jährlich die Bauwoche statt. Räume werden neu gestrichen, oder sonstige Reovierungsarbeiten erledigt. Räumungs-Atkionen oder Inventuren haben dort ihren Platz. Eben das, was gerade anfällt. Das ganze findet statt in einer lockeren und aktiven Atmosphäre. Hier kannst Du richtig zupacken – mal eine Alternative zu den sonst eher geistigen oder künstlerischen Kursen!

Assistenz der Geschäftsführung

Unternehmer, Geschäftsführer

Geschäftsführer im Jugendseminar seit 2011. Vorher tätig in verschiedenen Unternehmen des „Verbund Freie Unternehmensinitiativen“. Seit 2013 geschäftsführender Gesellschafter der Keller Design – Messen & Events – GmbH. Ehrenamtlich als Vorstand und Geschäftsführer des Jugendseminars zuständig für die rechtlichen und finanziellen Belange des Jugendseminars.

Gastdozenten

Pädagogisch-therapeutischer Medienberater

Uwe Buermann, geb. 1968, pädagogisch-therapeutischer Medienberater an der FWS Mittelrhein.  Vater dreier Kinder. Begründer und Leiter des Ausbildungsganges zum „Pädagogisch-therapeutischen Medienberater“ am Lehrerseminar Berlin. Gastdozent an verschiedenen Lehrerseminaren. Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei IPSUM (Institut für Pädagogik, Sinnes- und Medienökologie). Autor zahlreicher Fachartikel und Bücher.

Wie können wir uns medienkompetent machen? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir wissen, was Medienkompetenz bedeutet, welche Wirkungen die Medien auf den Menschen haben, welche realen Gefahren es gibt und welche Fähigkeiten der Mensch besitzen muss um mit den Herausforderungen der modernen Mediengesellschaft zurechtzukommen. All diesen Fragen soll in dem Kurs nachgegangen werden.

Literatur von Uwe Buermann
– Aufrecht durch die Medien. Flensburger Hefte Verlag. Flensburg 2007.
– Sucht. Neue Drogenwirkungen, Onlinesucht, Beziehungsucht. Flensburger Hefte. Flensburg 2007.
– Techno, Internet, Cyberspace, Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1998.
– „Aufrecht durch die Medien“, Artikel im Flensburger Hefte Verlag, Flensburg.
 
Links
Erziehung zur Medienkompetenz  Eigene Homepage mit weiteren Links und Literaturangaben
Ipsum  Institut für Pädagogik, Sinnes- und Medienökologie

Mediziner

Assistenzarzt Innere Medizin/ Filderklinik, Filderstadt. Dozent in verschiedenen Einrichtungen.

Ausgehend von der Betrachtung des menschlichen Leibes, wollen wir zentralen Fragen des Menschseins nachspüren. Was bedeutet Menschsein? Wie steht der Mensch in der Evolution? Wie ist der Zusammenhang von Leib und Seele? Was ist die Grundlage der Freiheit?

Literatur
Steiner, Rudolf: Von Seelenrätseln. Verlag am Goetheanum. Dornach (Schweiz) 1983.
Vogel, Lothar: Der dreigliedrige Mensch. Morphologische Grundlagen einer allgemeinen Menschenkunde.Verlag am Goetheanum. Dornach (Schweiz) 2005.
Husemann, Armin: Euthanasie: Ein Symptom dieses Jahrhunderts. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 2005.
„Das Bild des Menschen“ Husemann/ Wolf
Husemann, Friedrich; Wolff, Otto (Hg): Das Bild des Menschen als Grundlage der Heilkunst. Entwurf einer geisteswissenschaftlich orientierten Medizin. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 2013.
 
Links
Jugendmedizinerform

Geschäftsführer und Unternehmensberater

Geboren 1948, verheiratet, 3 Kinder. Ist seit 2013 als Geschäftsführer der s-inn Beteiligungen GmbH in Stuttgart tätig und berät Unternehmen und soziale Institutionen, vor allem unter dem methodischen Ansatz der Qualitätsentwicklungsverfahren „Wege zur Qualität“ und „Werkstatt für Unternehmensentwicklung“. Seit über 30 Jahren tätig in der Entwicklung neuer Formen der Zusammenarbeit, neuer Rechtsgestaltungen und Finanzierungsformen sowohl bei Wirtschaftsunternehmen als auch bei gemeinnützigen Institutionen vor dem Hintergrund eines anthroposophischen Menschen- und Weltbildes.

Der Kurs umfasst Fragestellungen zu Grundlagen und Grenzen des modernen Wirtschaftslebens, zum Umgang mit Gestaltungskräften und der Entwicklungsdynamik von Unternehmen sowie zu modernen Formen von Arbeitsgemeinschaften.

Eigene Literatur
Czesla, Christian: Rechtsformen. Einmal anders betrachtet. In: Eigentum. Die Frage nach der Sozialbindung des Eigentums an Boden und Unternehmen. Sozialwissenschaftliches Forum, Bd.5. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 2000.
Werkstatt für Unternehmensentwicklung (Hg.): Handbuchs zur Unternehmensentwicklung. Federführende Mitarbeit in der Entwicklung und Formulierung von Christian Czesla. Selbstverlag. Download bei Werkstatt für Unternehmensentwicklung.
 
Literatur zum Kurs
Herrmannstorfer, Udo: Schein-Marktwirtschaft. Arbeit, Boden, Kapital und die Globalisierung der Wirtschaft. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 1997.
Drucker, Peter F.: Management im 21. Jahrhundert.Econ Verlag. Berlin 2003.
Rifkin, Jeremy: Access- Das Verschwinden des Eigentums. Campus Verlag. Frankfurt a. M. 2000.
Nefiodow, Leo A. : Der sechste Kondratieff – Wege zu Produktion und Vollbeschäftigung im Zeitalter der Information. Rhein-Sieg-Verlag. Sankt Augustin 1999.
Sennett, Richard: Der flexible Mensch – die Kultur des neuen Kapitalismus. Siedler Taschenbuch-Goldmann Verlag. München 2000.
Steiner, Rudolf: Nationalökonomischer Kurs. Aufgaben einer neuen Wirtschaftswissenschaft I. 14 Vorträge, 1922. Rudolf Steiner Verlag. Dornach, Schweiz.
Steiner, Rudolf: Nationalökonomisches Seminar. Aufgaben einer neuen Wirtschaftswissenschaft II. 6 Besprechungen, 1922, GA 341. Rudolf Steiner Verlag. Dornach, Schweiz.
 
Links
Czesla, Siebeck & Tietgen Steuerberater  Büro für Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung
Sozialimpulse  Initiative Netzwerk Dreigliederung – Institut für soziale Gegenwartsfragen e.V. Stuttgart
Regionalwert AG  Netzwerk zum Erhalt der Eigenständigkeit insbesondere ländlicher Regionen
Werkstatt für Unternehmensentwicklung  Forschungsprojekt für ganzheitliche und fähigkeitsbezogene Unternehmensentwicklung

Germanist

Geboren 1947 in Bern. Schulbesuch am Städtisches Literargymnasium Bern, Maturität A (Latein und Griechisch). Von 1966 bis 71 Studium der Germanistik, Romanistik und Philosophie an der Université de Genève, FU Berlin. Sprachstudien in Florenz, Moskau, London. Im Anschluss Wissenschaftlicher Assistent an der Pädagogischen Hochschule Berlin. Ab 1976 Eurythmieausbildung an der Schule für Eurythmische Art und Kunst Berlin. 1980 Promotion Dr. phil. mit einer Arbeit über Franz Kafka und Eurythmiediplom. Seit 1981 wissenschaftliche, pädagogische und künstlerische Tätigkeiten, Publikationen, Vortragstätigkeit, sowie Seminare und Kurse im In- und Ausland, u.a. Lehraufträge an der Freien Universität Berlin, Fachbereich Germanistik (1981-96). Dozent für Eurythmie an der Schule für eurythmische Art und Kunst Berlin (1988-91). Tätigkeit an der Werkbühne Berlin, Strindberg-Projekt (2000-01). Lehraufträge an der Universität der Künste Berlin, Studiengang Schauspiel (2003-06). Gastdozent am Lehrerseminar für Waldorfpädagogik Kassel, Institut für Waldorfpädagogik Witten-Annen, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft Alfter , Hoogeschool Helicon Den Haag NL, Freie Hochschule für Geisteswissenschaft Dornach CH, Akademie für eurythmische Kunst Baselland CH, Schule für eurythmische Art und Kunst Berlin, 4D-Raum für Eurythmische Ausbildung und Kunst Hamburg, Freies Jugendseminar Stuttgart, in Russland (IAO, Bund der freien Waldorfschulen), u.a.

In keinem anderen Werk der Weltliteratur wird das Thema der Auseinandersetzung mit dem Bösen so undogmatisch und nicht moralisierend aber auch lebendig und existentiell behandelt wie in diesem grandiosen Drama. Jeder moderne Mensch kennt Mephisto in seiner eigenen Seele als treuen Begleiter. Durch die künstlerische Form, in die ihn Goethe gekleidet hat und die kenntnis- und facettenreiche Durchdringung des Stoffes durch den Dozenten entsteht die Möglichkeit ein neues, ja sogar kreatives Verhältnis zu den Kräften des Bösen zu gewinnen. Es lohnt sich nicht sie zu bekämpfen, es gillt sie zu verwandeln und in der rechten Art dem Menschen dienstbar zu machen.

Literatur zum Kurs
Goethe, von Johann Wolfgang; Trunz, Erich (Hg.): Goethes Werke. Hamburger Ausgabe. Bd. 3. Beck Verlag. München 1980.
Goethe, von Johann Wolfgang; Trunz, Erich (Hg.): Faust. Der Tragödie erster und zweiter Teil. Urfaust.Beck, München1999.
 
Eigene Literatur
Fiechter, Hans Paul: Goethes Faust-Drama. Motive und Komposition. In: Hans Paul Fiechter, Michael Zech. FAUST lesen. Pädagogische Forschungsstelle. Kassel 2013.
Fiechter, Hans Paul: Lyrik lesen. Grundlagen einer praktischen Poetik. 2. Aufl. Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1996.
Fiechter, Hans Paul: Das Rätsel Kafka. Urachhaus Verlag. Erkundungen im Schacht von Babel.Urachhaus Verlag. Stuttgart 1999.
 
Links
Faust  bei Wikipedia

Unternehmensberater

Geboren 1961 in Nürnberg. Nach einer handwerklichen Ausbildung, privatem Studium für Plastik und Zeichnung und einem pädagogischen Studium, 18 Jahre Tätigkeit als Waldorflehrer. Heute tätig als Berater und Trainer in der Organisations- und Personalentwicklung von Profit- und Non-Profit-Organisiationen. Forschungs- und Entwicklungsfelder: Entscheidungsprozesse und Dialog, Kulturentwicklung im Spannungsfeld von Prägung und Veränderung, Work-Life-Balance.

Menschen und Unternehmen zu unterstützen, das zu werden, was sie aufgrund ihres Potentials sein könnten, steht im Vordergrund meiner Beratungstätigkeit. Tragendes Element dabei ist ein integrativer Ansatz; die Harmonisierung von Strategie, Struktur und Kultur – von Wirtschaftlichkeit und Mitarbeiterorientierung – sowie einer klaren Auftragsorientierung mit einer gleichzeitig allparteilichen Beratung.

In diesen kreativen Übungstagen geht es darum, dass sich die Studentinnen und Studenten kennen lernen. Die Auseinandersetzung mit dem Erwerb der Fähigkeit zur Empathie wird an vielen Beispielen erprobt, ebenso wird durch üben und anwenden die Haltung kennen gelernt, die Dialog ermöglicht.

Bohm, David: Der Dialog. Das offene Gespräch am Ende der Diskussion. Klett-Cotta Verlag. Stuttgart 1998.
Glasl, Friedrich: Selbsthilfe in Konflikten. Konzepte, Übungen, Praktische Methoden. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 2007.

Mathematiker

Geboren 1933 in Stuttgart. Schulbesuch an einer Waldorfschule. Anschließendes Mathematik- und Physik-Studium auf Lehramt an der Technischen Universität in Stuttgart. 20-jährige Tätigkeit als Oberstufenlehrer insbesondere an der Freien Waldorfschule in Marburg/Lahn. Von 1978-1989 Dozent am Institut für Waldorfpädagogik in Witten-Annen/Ruhr. Ab 1989 bis zum Ruhestand – Leitung der Mathematisch-Astronomischen Sektion am Goetheanum . Vortrags- und Kurstätigkeit in Europa und Südamerika.

Als langjähriger Leiter der Mathematisch-Astronomischen Sektion und erfahrener Pädagoge führt Herr Glöckler durch viele praktische Übungen in die Welt der exakten beweglichen Vorstellungen ein. Durch den Schritt von der euklidischen zur projektiven Geometrie wird in klarer, nachvollziehbarer Weise die Grenze vom noch vorstellbaren zum nur noch denkbaren überschritten. Dies ist eine der wichtigsten Grundlagen für eine exakte Geisteswissenschaft. Außerdem fördert dieser Kurs Konzentration und Beweglichkeit der geistigen Kräfte und weckt Gestaltungsfreude in diesem Bereich.

Glöckler, Michaela; Langhammer, Stefan; Wiechert, Christof: Gesundheit durch Erziehung. Verlag am Goetheanum. Dorchnach (CH) 2006.

Ärztin, ehem. Sektionsleiterin

Geboren 1946 in Stuttgart. Studium der Medizin in Tübingen und Marburg mit anschließender Weiterbildung zur Kinderärztin am Gemeinschaftskrankenhaus in Herdecke und der Universitätskinderklinik in Bochum. Zehnjährige Kinder- und schulärztliche Praxis. Seit Ostern 1988 Leitung der Medizinischen Sektion am Goetheanum, Freie Hochschule für Geisteswissenschaft, in Dornach/Schweiz.

Krankheit wird oft als unausweichliches Schicksal erlebt. Schicksalsereignisse der negativen Art (Erlebnisse von Angst, Missbrauch, Beziehungskrisen und Abbrüche) hingegen zeigen sich immer wieder als bedeutende Krankheitsursachen. Dieser Tatbestand wird anhand konkreter Beispiele verdeutlicht und diskutiert.

Literatur
Glöckler, Michaela: Elternsprechstunde. Erziehung aus Verantwortung. Schicksalsfragen, Entwicklungsstufen, Alleinerziehende, Unruhe. Angst, Aggressivität, Behinderungen, Erziehung zur Liebefähigkeit. Urachhaus Verlag. Stuttgart 2008.
Glöckler, Michaela: Elternfragen heute: Erziehung aus Verantwortung. Suche nach Identität. Umgang mit Konflikten. Sexualität, Sinnesschulung. Suchtverhalten. Erziehung. Geistige Gesundheit. Partnerschaft und Freiheit. Urachhaus Verlag. Stuttgart 2008.
Arnim, von Erika; Bay, Taco; Dumke, Klaus; Glöckler, Michaela; Friedwart Husemann; u.a.: Medizin an der Schwelle. Erkenntnisringen. Liebe als Heilkraft. Schicksalsgestaltung. Verlag am Goetheanum. Dornach (CH) 1993.
Glöckler, Michaela: Begabung und Behinderung. Praktische Hinweise für Erziehungs- und Schicksalsfragen. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 2004.
Glöckler, Michaela: Macht in der zwischenmenschlichen Beziehung: Grundlagen einer Erziehung zur Konfliktbewältigung. Johannes Verlag. Freiburg 2008.
Glöckler, Michaela: Gesundheit und Schule. Verlag am Goetheanum. Dornach (CH) 1998.
Glöckler, Michaela: Das Schulkind. Gemeinsame Aufgaben von Arzt und Lehrer.Verlag am Goetheanum. Dornach (CH) 1998.
Glöckler, Michaela: Die Heilkraft der Religion. Urachhaus Verlag. Stuttgart 1997.
Glöckler, Michaela: Spirituelle Ethik. Situationsgerechtes, selbstverantwortetes Handeln. Verlag am Goetheanum. Dornach (CH) 2002.
Goebel, Wolfgang; Glöckler, Michaela: Kindersprechstunde. Ein medizinisch-pädagogischer Ratgeber. Erkrankungen, Bedingungen gesunder Entwicklung. Erziehungsfragen aus ärztlicher Sicht. Urachhaus Verlag. Stuttgart 2008.
 
Links
Medizinische Sektion am Goetheanum  Dornach, Schweiz

Pianist, Eurythmist, Pädagoge, Dozent

Johannes Greiner (geboren 1975) ist Pianist, Eurythmist, Lehrer, Erwachsenenbildner und Lehrerausbildner. Er arbeitet im Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz und ist unter anderem Autor von „Es ist alles ganz anders – Beiträge zur Aktualität der Anthroposophie“ (Hamburg 2015), „Mensch, ich glaube an dich! Terrorismus – ein Erziehungsproblem?“ (Hamburg 2017), „Die Spiritualität der Jugend und ihre Schatten“ (Hamburg 2017) und mit Sivan Karnieli von „Schau in dich, schau um dich – ein Buch zur Eurythmie“ (Steinbergkirche-Neukirchen 2016).

Die Menschheit wandelt und entwickelt sich. Das Bewusstsein der heute lebenden Menschen ist grundsätzlich anderes, als dasjenige der Menschen, welche die ägyptischen Pyramiden oder die griechischen Plastiken geschaffen haben. Die Kunst lässt tief in die Seele blicken. Anhand der Kunstgeschichte wollen wir einen Überblick über die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins von der Atlantis bis zur Gegenwart gewinnen.

Priester der Christengemeinschaft

Laurens Hornemann wurde 1982 in Stuttgart geboren. Auf den Besuch der Waldorfschule dort folgte ein Auslandsaufenthalt in Afrika. Im Jahr 2002 begann er das Studium an der Freien Hochschule der Christengemeinschaft in Stuttgart, zu dem Griechisch-, Physik- und Germanistik-Studien an den Universitäten in Tübingen und Berlin gehörten. 2008 empfing er die Priesterweihe und ist in der Gemeinde Dortmund tätig. Er ist verheiratet und Vater von vier Kindern.

Kernpunkte des Christentums – wir versuchen, Phänomene des Lebens so anzuschauen, dass sie als Wesen erlebbar werden. Wenn wir schließlich das Leben als Phänomen anschauen, wird deutlich, dass es selbst ein Wesen ist. Dieses Wesen offenbart sich in verschiedenster Weise, auch in den Religionen, auch durch das Christentum.

Rudolf Steiner: Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums. GA 8. Berlin, 1902.
Rudolf Frieling: Vom Wesen des Christentums. 1993.
Kulturfreizeit 2017 in Dortmund: „Christliche“ Flüchtlingshilfe – ohne „kirchlich“ zu wirken: https://youtu.be/FfBb2oiGW9g

Gartenbaulehrer

Geb. 1958 im Münsterland, vier Semester Studium Germanistik und Philosophie, Arbeit in der Heilpädagogik, Gärtnerlehre im Demeter Gemüsebau und Tierhaltung, seit 32 Jahren Gartenbaulehrer und freie Religion an der Waldorfschule Uhlandhöhe.

Die Bienen sind ein essenzieller Bestandteil unserer Umwelt und sorgen für die Fruchtbarkeit der Natur. Die gegenwärtige Not der immer stärker bedrohten Insekten spiegelt auch die Not der Menschen. In dem Kurs werden wir uns verschiedenen Phänomenen im Zusammenhang mit den Bienen nähern. Wir beschäftigen uns mit dem Wesen der Bienen im Jahreslauf, dem Schwarmgeschehen und machen Entdeckungen durch die Betrachtung von Substanzen wie Honig, Pollen, Wachs, Propolis, Bienengift. Dabei kommen wir auch uns selbst und gegenwärtigen Zeitfragen auf die Spur.

Rudolf Steiner: Mensch und Welt. Das Wirken des Geistes in der Natur. Über das Wesen der Bienen. Vorträge, GA 351.

Biologe

Geboren 1961. Studium der Biologie und Chemie, Promotion in bakterieller Genetik, langjährige Grundlagen- und angewandte gentechnische Forschung. Seit 2003 Waldorflehrer und Dozent für Waldorfpädagogik, Anthroposophie und anthroposophische Meditation, u.a. Freie Hochschule Stuttgart. Veröffentlichungen zu den Themen molekulare Biologie und Anthroposophie, Grundlagen der Anthroposophie, Meditation und zur Waldorfpädagogik.

Genetik, epigenetische Prozesse, Klonen, Stammzellforschung, Gentechnik in Diagnostik und Anwendung

Was sind Gene und welche Rolle spielen sie für das Lebendige? Wie können Gene und andere molekulare Bestandteile der Zelle im Zusammenhang mit dem Leben des ganzen Organismus verstanden werden? Welche Möglichkeiten bietet die Gentechnik, wie ist sie zu bewerten? Welche Erkenntnishaltung liegt gentechnischen Anwendungen zu Grunde? Eine Erkenntnishaltung, die das Leben verstehen möchte, muss sich insbesondere mit dem Wesen der Zeit auseinandersetzen. Ein Brückenschlag zwischen Naturwissenschaft und Anthroposophie wird angestrebt.

Hueck, Christoph: Evolution im Doppelstrom der Zeit. Die Erweiterung der naturwissenschaftlichen Entwicklungslehre durch die Selbstanschauung des Erkennens. Verlag am Goetheanum. Dornach 2012.
Hueck, Christoph: Über das verborgene Wesen der molekularen Biologie. In: Der Merkurstab, Heft 7/8, Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland e.V. (Hg.). Berlin 2008.
Wirz, J.; Lammerts van Bueren, E.: The future of DNA. Kluwer Academic Publishers. Norwell (USA) 1997.
Robinson, Tara Rodden: Genetik für Dummies. Von Mendel bis Dolly. Alles über die Vererbungslehre.Wiley-VCH Verlag. Weinheim 2006.
Wrba, Fritz; Dolznig, Helmut; Mannhalter, Christian: Genetik verstehen: Grundlagen der molekularen Biologie. Utb Verlag, Stuttgart 2007.
Steiner, Rudolf: Die Welt der Sinne und die Welt des Geistes. GA 134, 1. und 2. Vortrag. Rudolf Steiner Verlag. Dornach (CH) 1990.

„Die Tiere stammen vom Menschen ab“ (Rudolf Steiner) – eine dritte Sichtweise der Evolution zwischen Darwinismus und Kreationismus

War in der biologischen Evolution alles Zufall und äußere Nützlichkeit, wie es der Darwinismus behauptet? Hat ein Gott die Tiere und den Menschen geschaffen? Oder gibt es eine dritte Sichtweise der Evolution, die die naturwissenschaftlichen Tatsachen voll anerkennt, aber in allem ein geistiges Prinzip sieht, das auf den Menschen als den geistigen Ursprung und das physische Ziel der Evolution hinweist? Im Kurs behandeln wir die wichtigsten Entwicklungsschritte der Evolution und betrachten sie nach Goethes phänomenologischer Methode. Einem solchen Blick erschließt sich ein sinnvoll geordnetes Gesamtgeschehen, das dem inneren Prinzip der Menschwerdung folgt. Ein Ausflug in den Stuttgarter Wilhelma-Zoo rundet den Kurs ab.

Bosse, Dankmar: Die gemeinsame Evolution von Mensch und Erde. Verlag FreiesGeistesleben.Stuttgart 2002.
Kranich, Ernst-Michael: Von der Gewissheit zur Wissenschaft der Evolution: Die Bedeutung von Goethes Erkenntnismethode für die Evolutionstheorie. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 1989.
Hueck, Christoph: Evolution im Doppelstrom der Zeit. Die Erweiterung der naturwissenschaftlichen Entwicklungslehre durch die Selbstanschauung des Erkennens. Verlag am Goetheanum. Dornach 2012.
Schad, Wolfgang: Säugetiere und Mensch. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 2012.
Steiner, Rudolf: Der Ursprung des Menschen im Lichte der Geisteswissenschaft. (4.1.1912) und Der Ursprung der Tierwelt im Lichte der Geisteswissenschaft (18.1.1912). In: Menschengeschichte im Lichte der Geistesforschung. GA 61. Rudolf Steiner Verlag. Dornach (CH) 1983.
Verhulst, Jos: Der Erstgeborene. Mensch und höhere Tiere in der Evolution. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 1999.

Phänomenologische Naturbetrachtung, ein Weg zum Verständnis der Natur

Goetheanismus ist eine von Goethe eingeführte Methode systematischer Naturbetrachtung. Er kann als ein Weg zum Lesen im Buch der Natur verstanden werden. Wie die Naturwissenschaft geht der Goetheanismus von der genauen Beobachtung der Phänomene aus und führt dann über vergleichende Betrachtungen bis zu der Entdeckung, dass die Welt in ihre einzelnen Erscheinungen sinnvoll geordnet ist. Außer den Naturerscheinungen berücksichtigt die goetheanistische Methode auch die inneren Erfahrungen, die der Betrachter während seiner Beschäftigung mit der Natur erlebt. Wir üben eine goetheanistische Betrachtungsweise anhand von Formen aus dem Pflanzen- und Tierreich.

Schad, Wolfgang (Hrsg.): Goetheanistische Naturwissenschaft, Bd.2, Botanik.Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 1882.
Steiner, Rudolf: Einleitungen zu Goethes naturwissenschaftlichen Schriften. GA 1. Rudolf Steiner Verlag. Dornach (CH) 1987.

www.anthroposophie-als-geisteswissenschaft.de  Eigene Internetseite mit Veröffentlichungen 
Gentechnik  bei Wikipedia

Pädagoge, Politologe, Ausstellungskurator

Prof. Dr. Walter Kugler, geboren 1948, studierte Musik, Erziehungswissenschaften und Politologie, lehrte an der Universität Köln und anderen Instituten und ist seit Mai 2008 Professor of Fine Art an der Brookes University Oxford. Er ist seit vielen Jahren Mitherausgeber der Rudolf Steiner Gesamtausgabe, leitete zehn Jahre lang das Rudolf Steiner Archiv und kuratierte zahlreiche Ausstellungen der Wandtafelzeichnungen von Rudolf Steiner in Museen weltweit.

Am Anfang des 20. Jahrhunderts tauchte mit Rudolf Steiner eine Stimme auf, die, was die Vielfalt und Substanz sowie Nachhaltigkeit ihrer Reform-Ideen betrifft, wohl einzigartig ist. Rudolf Steiner setzte auf die Durchlässigkeit der Gedanken und vor allem ihre Vermittlungskraft: von der Philosophie hin zur Naturwissenschaft, vom Menschen  zum Kosmos, von der Kunst zum Leben, von der Idee zur Lebenspraxis. Im Seminar werden folgende Themen anhand von Bildern und Dokumenten behandelt:
– Zeit-Kontext | Der Aufbruch in die Moderne zu Beginn des 20. Jahrhundert (Philosophie,   Naturwissenschaft, Kunst, Gesellschaft)
– Begegnungen | Eduard von Hartmann, Rosa Mayreder, Friedrich Nietzsche, Rosa Luxemburg, Annie Besant, Wassily Kandinsky u.a.
– Gedankenkosmos | Anthroposophie und der Umgang mit Gegensätzen / Von der Theosophie zur Anthroposophie / Evolution / Makrokosmos – Mikrokosmos / Soziale Fragen Anthroposophische Gesellschaft  |  Motive, Ziele, Entwicklung, Einrichtungen, Mitglieder
– Werkbetrachtungen | Malerei, Graphik, Architektur, Tafelzeichnungen

Rudolf Steiner: Mein Lebensgang. GA 28, Rudolf Steiner Verlag, Dornach 2000.
Rudolf Steiner: Selbstzeugnisse. Autobiographische Dokumente. Hrsg. von W. Kugler, Rudolf Steiner. Verlag, Dornach 2007.
Simon Baur, Walter Kugler (Hg.): Rudolf Steiner in Kunst und Architektur. DuMont Verlag. Köln 2007.
Walter Kugler: Rudolf Steiner und die Anthroposophie. Eine Einführung in sein Lebenswerk. DuMont Verlag, Köln, 5. Aufl. 2010.
Mateo Kries, Alexander von Vegesack: Rudolf Steiner – Die Alchemie des Alltags.Katalog zur gleichnamigen Ausstellung, Vitra Design Museum, Weil am Rhein 2010.

Dass auf dem Gebiet des sozialen und politischen Lebens gegenwärtig die Schmerzgrenze dessen, was die Menschheit aushalten und erdulden kann, längst überschritten ist, sollte uns nicht nur nachdenklich stimmen, sondern alle Fasern unseres sozial-politisch-ökonomischen Empfindens und Bewusstseins in Erregung versetzen. Solche Zustände sind allerdings nicht neu. Vor hundert Jahren neigte sich der Erste Weltkrieg dem Ende zu. Vielen war damals klar, dass sich etwas grundlegend ändern muss. Einer von ihnen war Rudolf Steiner, der mit seinem Konzept einer „Dreigliederung des Sozialen Organismus“ den damals üblichen Machtstrukturen eine deutliche Alternative entgegensetzte.
Inhalt des Seminars ist die Auseinandersetzung mit sozial-ethischen Grundlagen des sozialen Miteinander und das Kennenlernen verschiedener Funktionsweisen eines sozialen Organismus. Dabei gilt es auch zu erörtern: Was sind die Aufgaben des Staates, was die der Gesellschaft? Und: Wo stehe ich? Ziel ist, das Interesse für soziale Prozesse im Grossen wie im Kleinen zu wecken, ferner die spirituelle Dimension sozialen Handelns zu erfahren und in Beziehung zur eigenen biographischen Situation zu setzen.

Rudolf Steiner: Barometer des Fortschritts. Gesetze des sozialen Lebens, Rudolf Steiner Verlag
Rudolf Steiner: Soziale Zukunft, Vorträge Zürich 1919, Rudolf Steiner Verlag
Walter Kugler: Rudolf Steiner und die Anthroposophie, Kap. III Soziales Leben, DuMont Verlag

Brookes University Oxford
www.social-sculpture.org
www.arts.brookes.ac.uk  > School of Arts > Art&Design > Social Sculpture Research Unit

Mediziner

Geboren 1973, APL-Professor für Pädiatrie an der Universität Tübingen. Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, pädiatrsiche Endokrinologie, Diabetologie, Hämatologie, und Onkologie. Oberarzt und Leiter der pädiatrischen Endokrinologie an der Filderklinik. Über 60 wissenschaftliche Originalarbeiten. Mehrere wissenschaftliche Preise und Auszeichnungen im Bereich der Hormonforschung.

Meditation zum Wesen der Liebe: Man stelle sich zwei Gläser vor; das eine ist leer, das andere ist zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Indem man nun Wasser aus diesem Glas in das leere Glas gießt, wird es nicht leerer, sondern es erfüllt sich selbst immer mehr mit Wasser, je mehr man aus ihm ausgießt. So ist auch die Liebe – je mehr man sich selbstlos verschenkt, desto reicher, desto erfüllter wird man innerlich. (Rudolf Steiner, GA 136, S. 58ff)
In diesem Seminar arbeiten wir zunächst experimentell heraus was ein Gefühl eigentlich ist. Von diesem gewonnen Standpunkt aus können wir uns empirisch den verschiedenen Gefühlen widmen und von ihnen lernen. Diese phänomenologische Introspektion führt zu körperliche, vitale, emotionale und geistige Dimensionen. Weitere Themen können in Abhängigkeit von den Bedürfnissen der Teilnehmer explorativ und seminaristisch beleuchtet werden: Die Entwicklung des Gefühlsleibes/der Gefühle in der Kindheit. Wo kommen Gefühle her? Wann und wo, wie nehmen wir sie wahr? Was machen Gefühle mit dem Menschen? Wo lenken sie uns, wo helfen sie uns und wo machen sie uns unfrei? Wie können wir unsere Gefühle in Freiheit wahrnehmen und lenken. Die Polaritäten von Mann und Frau. Wie kann ich mich in meiner Männlichkeit/Weiblichkeit erleben und festigen. Wo erlebe ich in mir das gegengeschlechtliche Prinzip? Wo wirkt Weiblichkeit in meinem Mann-Sein, wo wirken männliche Wesensanteile in meinem Frau-Sein?

– Liebe und Sexualität. Liebe als Erkenntnis- und Schöpferkraft.
– Partnerschaftsmodelle, Lebenskonzepte, Familienmodelle, Sexualität.
– Vom Zeugen und Empfangen und Gebären. Empfängnisverhütung.
– Moralische Überlegungen und Schulungsanregungen zum Umgang mit der Gefühlswelt. Verantwortung für sich selber und die Welt.
– Stufen der Liebe. Die Liebe zwischen Egoismus und Individualismus. Liebe als Brücke zum Menschen. Weg zur Agape. Wie die verschiedenen Stufen der Liebe in einem Menschen auch nebeneinander bestehen.
– Optional: Die Evolution der Menschheit und des Tierreiches. Das Auftreten der Geschlechtlichkeit in der menschlichen Entwicklung.

Literatur
Rudolf Steiner: Die geistigen Wesenheiten in den Himmelskörpern und Naturreichen. GA 136 (1996).
Rudolf Steiner: Die pädagogische Praxis vom Gesichtspunkte geisteswissenschaftlicher Menschenerkenntnis. Die Erziehung des Kindes und jüngeren Menschen. GA 306 (1989), ISBN 3-7274-3060-5.
Rudolf Steiner: Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik. GA 293 (1992), ISBN 3-7274-2930-5.
Rudolf Steiner: Die Erneuerung der pädagogisch-didaktischen Kunst durch Geisteswissenschaft. GA 301 (1991), ISBN 3-7274-3010-9.
Rudolf Steiner: Anthroposophische Menschenerkenntnis und Medizin. GA 319(1994), ISBN 3-7274-3190-3.
 
Links
Sexuality, Love and Partnership – Rudolf Steiner Press

Buchautor, Redakteur, Dozent

Studium der Philosophie, Ethnologie, Geschichte und Politologie in Berlin. Siebzehn Jahre Tätigkeit im Verlag Freies Geistesleben als Lektor und Verleger. Von 2002 Leiter der Kulturagentur „Von Mensch zu Mensch“ in Stuttgart. Durchführung von anthroposophischen Veranstaltungen und pädagogischen Kongressen. Gastdozent im Jugendseminar Stuttgart, Vortragstätigkeiten. Herausgeber zahlreicher Publikationen im Verlag Freies Geistesleben. Seit 2007 zunehmend selbst schriftstellerisch und vortragend tätig.

Was sind Mythen? Sie haben über viele Jahrtausende hin das Bewusstsein der Menschen geprägt, denn sie bildeten das Fundament eines gemeinsamen kollektiven Gedächtnisses. Heute sehen wir an vielen Stellen, vor allem in der Medienwelt, neue Mythen entstehen, die sich ebenfalls tief in das kollektive Gedächtnis der Menschheit eingraben. Aber um welche Art von Mythen handelt es sich dabei? Und was ist ein kollektives Gedächtnis eigentlich? Um diese Fragen wir des in diesem Kurs gehen.

Eigene Literatur
Autonom Lernen – Intuitiv vestehen. Grundlagen kindlicher Entwicklung. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 2008.
Wo steckt unser Ich? Beiträge zu einer sphärischen Anthropologie. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 2008.
Medienbalance. Erziehen im Gleichgewicht mit der Medienwelt. Ein Elternratgeber. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 2008.
Die Evolution von Gedächtnis und Erinnerung. Lesen in der Akasha-Chronik.Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 2008.
 
Links
Kulturagentur von Mensch zu Mensch  Literatur – PR Marketing – Veranstaltungen
Andreas Neider beim Verlag Freies Geistesleben  Weitere Literaturhinweise, etc.

Kulturwissenschaftler

Johannes Nilo, geb. 1973, Studium der Malerei, Philosophie und Sprache in Stockholm, Moskau und Heidelberg. Forschungsprojekt zum Rudolf Steiners Seelenbegriff am Friedrich von Hardenberg Institut für Kulturwissenschaften, Heidelberg. Seit 2011 Leiter der Dokumentation Goetheanum (Bibliothek, Archiv, Kunstsammlung).

Woher kommt die Welt? – „Gibt es“ die Welt überhaupt? Und wenn ja, was ist dann „es“? Ausgehend vom philosophischen Staunen, der Verwunderung und Weltverrätselung wollen wir uns kritisch-zweifelnd einigen Texten des fruehen Steiners zuwenden und diese im gemeinsamen Gespräch bewegen. Wir wollen versuchen, einige der Grundbegriffe, die wir in unserem alltäglichen Bewusstsein unbewusst ständig voraussetzen, zu hinterfragen und in Bewegung zu bringen um so neue Frage-Horizonte zu öffnen. Gleichzeitig ist es Ziel des Kurses, die Sinne zu schulen und ihnen vertrauen zu lernen, unsere Aufmerksamkeit gezielt zu führen und so einen festen Ausgangspunkt in der Wirklichkeit zu gewinnen, von dem aus wir unser Leben selbst gestalten können.

Literatur zum Kurs
Descartes, René: Meditationen über die erste Philosophie. 1641.
Hume, David: An Enquiry Concerning Human Understanding. London 1748.
Kant, Immanuel: Kritik der reinen Vernunft. Riga 1781-1787.
Steiner, Rudolf: Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung. Berlin 1886.
 
Eigene Literatur
Nilo, Johannes: Nicht-Mehr – Noch-Nicht. In: Die Drei, 7/8, 2013.
Nilo, Johannes: Das Bild des Bewusstseins. Johann Gottlieb Fichtes Bestimmung des Menschen. In: A Tempo, 7, 2014.
Nilo, Johannes: Das Ja vor der Sprache. In: Die Drei, 7/8, 2015.

Historiker

Geboren 1961 in München. Studium der Geschichte, Slavistik und Politikwissenschaft. Nach Promotion und mehrjähriger Tätigkeit am Osteuropa-Institut München. Heute Arbeit als freier Dozent, Publizist und Vortragender vor allen Dingen an Fragen des Kulturaustauschs und der Kulturvermittlung zwischen Ost und West, u.a. in Deutschland, Schweiz, Österreich, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Ukraine, Rußland, Norwegen, England und Irland.

Wie hängen aktuelle Entwicklungen in Politik, Wirtschaft, Naturwissenschaft und Religion mit unserem Bewusstsein zusammen? Wie wirkt das Zeitgeschehen auf unsere innere Welt? Der Kurs möchte aktuelle Themen in einer Weise vertiefen, die verdeutlicht, dass Veränderungen in der Welt von einem Wandel in unserem Inneren ausgehen.

Literatur zum Kurs
Beckmann, Adriaan; Osterrieder, Markus; Urieli, Baruch L.: Der Krieg aller gegen alle und die Geburt einer neuen Brüderlichkeit. Urachhaus Verlag. Stuttgart 1998.
Naomi Klein: The Shock Doctrine. Rise of Disaster Capitalism. Penguin Books. London 2007. (dt: Die Schock-Strategie. Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus. Fischer Verlag. Frankfurt/M 2007)
Hans-Peter Dürr: Das Netz des Physikers: Naturwissenschaftliche Erkenntnis in der Verantwortung. Neuausg, Deutscher Taschenbuch Verlag. München 2003.
Jeremy Rifkin: The End of Work: The Decline of the Global Labor Force and the Dawn of the Post-Market Era. G.P. Putnam’s Sons. New York 1996 (dt: Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft. Campus Verlag. Frankfurt/M. 1995)
 
Eigene Literatur
Osterrieder, Markus: Sonnenkreuz und Lebensbaum. Irland, der Schwarzmeer-Raum und die Christianisierung der europäischen Mitte. Urachhaus Verlag. Stuttgart 1995.
Osterrieder, Markus: Das wehrhafte Friedensreich. Bilder von Krieg und Frieden in Polen-Litauen 1505-1595. Reichert Verlag. Wiesbaden 2005.
Markus Osterrieder: Durchlichtung der Welt. Altiranische Geschichte. Edition Waldorf. Kassel 2008.
Markus Osterrieder: Die Kelten und die Entwicklung der Gemütsseele. Wandlungen einer frühen europäischen Kultur. Edition Waldorf. Kassel 2009.
 
Links
Markus Osterrieder  Eigene Homepage mit weiteren Aufsätzen zum downloaden

Künstlerin

Geboren 1960 in Straßburg, Studium an der Kunstakademie und an der Universität für bildende Kunst in Straßburg (1979-1981). Malstudium an der Alanus Hochschule für bildende Kunst, Alfter/Bonn und Assenza Malschule in Dornach/Basel (1981-1983). Seit 1986 freischaffende und Kursleiterin in Stuttgart. Zahlreiche Studienreisen zur Kathedrale von Chartres und Workshops zum Thema Labyrinth (Weleda AG). Seit 2005 Arbeiten zum Thema Bienen.

Sensibilisierung an das Farberleben durch meditativen Übungen und experimentelles Malen.

Literatur
Siebeck, Martina: Hirschweihe. Zu vier Bilder von Laurence Rogez. In: Die Drei, Ausg.10/97. Frankfurt a. M.
Hallaschka, Ute: Laurence Rogez. Ein Engel für jeden Tag. Ein Gespräch. In: Info 3. Ausg. 5/1999. Frankfurt a. M.
Dreissig, Georg: 365 Engel begleiten das Jahr. Zu einem ungewöhnlichen Projekt von Laurence Rogez. In: Die Christengemeinschaft. Ausg. 1/2000. Stuttgart.
Heisterkamp, Jens: Schritte zu einer neuen sakralen Malerei. In: Info 3. Ausg. 7 und 8/2003. Frankfurt a. M.
Hallaschka, Ute: Atelier des Herzens. In: Info 3. Ausg. 4/2005. Frankfurt a. M.
 
Links
Laurence Liebenguth-Rogez  Eigene Homepage

Religionswissenschaftler

Geboren 1931. Verwitwet und wieder verheiratet, fünf Kinder und sechs Enkel. Nach der Schulzeit an Waldorf- und Staatsschulen Studium Anglistik, Romanistik, Orientalistik in Florenz (Italien), Perugia, Paris (Frankreich), München und Freiburg. Promotion über die frühen Dantekommentare. Neben dem Studium Ausländerbetreuung im AStA der Uni Freiburg. Gründung eines Reisebüros (Marco Polo Reisen, mit Carl-Ernst Fischer) und weltweite Reisen. 1959-1964 Arbeit an einem Fotoprojekt zur Erfassung altägyptischer, griechischer und islamischer Kunst. 1960-2001 Mitarbeit als Waldorflehrer und Geschäftsführer einer Waldorfschule, sowie in verschiedenen Gremien der Waldorf-Bewegung (Landesarbeits-Gemeinschaft, Länderkonferenz, European Council for Waldorf Education, Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen des European Council of National Associations of Independent Schools). Zusammenarbeit mit verschiedenen ausländischen Schulen in Italien, Frankreich, Chile, Ägypten.

Die drei Weltreligionen, Judentum, Christentum und Islam, werden auf ihre Grundanschauungen hin untersucht. Ihre Entwicklung und ihr heutiges Schicksal werden nachvollzogen.

Literatur zum Kurs
Küng, Hans: Der Islam. Geschichte, Gegenwart, Zukunft. Band 3 der Triologie. Piper Verlag. München 2004.
Küng, Hans: Das Judentum. Wesen und Geschichte. Piper Verlag. München 2007.
Küng, Hans: Das Christentum. Wesen und Geschichte. Piper Verlag. München 2007.
Frieling, Rudolf: Christentum und Islam. Der Geisteskampf um das Menschenbild.Verlag Urachhaus. Stuttgart 1977.
Waage, Peter: Wenn Kulturen kollidieren. Islam und Europa. Das Phänomen Salman Rushdie. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 1991.
Maas, Wilhelm: Im Namen des barmherzigen Gottes? Der Islam zwischen Fundamentalismus und Erneuerung. Verlag Urachhaus. Stuttgart 2006.
 
Eigene Literatur
Sandkühler, Bruno: Begegnung mit dem Islam. Lebensformen und Perspektiven einer Religion. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 2005.
Sandkühler, Bruno: Rencontre avec l’Islam. Franz. Übersetzung. Verlag La Procure. Paris 2006.
Sandkühler, Bruno; Klünker, Wolf Ulrich: Menschliche Seele und kosmischer Geist. Siger von Brabant in der Auseinandersetzung mit Thomas von Aquin. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 1988.
Insulis ab, Alanus; Lille, Alan de; Sandkühler, Bruno (Hg.): Predigten im Jahreslauf. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart 1998.

Raumpflegekünstlerin

Geboren 1953 in Südafrika. Sie erlebte dort ihre Kindheit und Jugend mit sechs Geschwistern. Sie gründete 1988 ein „ökologisches Reinigungsinstitut“ in Arlesheim, das als einmalig in der Schweiz galt. Ihre Liebe zum Hausfrauenberuf hat sie in den Pflichten des Alltags einen anderen Sinn entdecken lassen, denn, wenn es richtig ist, an jedem Ort und durch jede Tätigkeit in der Welt spirituell wirksam sein zu können, so muss es auch durch die tägliche pflegerische Putzarbeit im Haushalt möglich sein. So entwickelte sie ihre Arbeitsphilosophie, die das Putzen in Pflegen verwandeln kann und setzte einen deutlichen Impuls für eine Umwandlung im Denken und Handeln, sowie für ein erweitertes Selbstverständnis der Hausfrauentätigkeit. Ihre Gedanken und Erfahrungen vermittelt sie heute international in Vorträgen und Seminaren.

Die Wichtigkeit der Raumpflege als soziale Grundlage
1. Wahrnehmungsübungen in den Räumen
2. Praktische Demonstration und Einführung: Putzmittel und Material
3. Gemeinsame Pflege der Wohn- und Unterrichts-Räume

Literatur
Thomas, Linda: Putzen!? Von der lästigen Notwendigkeit zu einer Liebeserklärung an die Gegenwart. Verlag Gesundheitspflege initiativ (Esslingen) und Verlag am Goetheanum (Dornach), 2011.
 
Links
Gesundheitspflege  Verlag für Lebenskunst und Gesundheit

Bildhauerin

Geboren 1955 in Stuttgart. Abgeschlossene Ausbildungen: Krankenschwester (1977), Bothmergymnastik (1982). Studium Bildhauerei bei Raoul Ratnowsky (CH) und Reimar von Bonin (Abschluss Freiburg 1988). Seither freiberuflich unterrichtend  an unterschiedlichen Seminaren, Hochschulen, Symposien tätig, verschiedene Ausstellungen, Wettbewerbe.

Plastizieren: Die unbekannte Landschaft des menschlichen Antlitzes studieren in ihrer Entstehung, Verwandlung, plastisch, embryologisch, biografisch kunstgeschichtlich, männlich, weiblich, …

Literatur
Günther Bock (Autor), Silvia Vereeck (Illustration): Berührt. K. Fischer Verlag, 1992.
Silvia Vereeck (Hg.): Traut euch des Herzens – Fragen an Mao Brøndlund. Edition sie-ver-bell, 2013.